Engagement

Iris Berben ist auch bekannt für Ihr Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus und auch gegen das Vergessen der Gräueltaten aus der Zeit der Nazidiktatur, für welches sie zwischenzeitlich vielfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem Leo Baeck Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Dieses Engagement kommt vor allem immer wieder in ihren Lesungen zum Ausdruck:

Unter anderem in einer Lesungsreise aus dem Jahr 2001, in welcher die Tagebücher von Anne Frank den Tagebüchern von Göbbels in szenischen Lesungen gegenüber gestellt werden oder mit einem Hörbuch, welches Iris Berben zusammen mit ihrem Sohn Oliver Berben liest, mit dem Titel “Mama, was ist Auschwitz”, dort wird versucht Fragen junger Menschen über den Genozid an den Juden zu beantworten, oder die aktuelle Lesereise “verbrannte Bücher, verfemte Musik”, in welcher Ausschnitte aus den Werken von während der Nazidiktatur geächteten Schriftstellern und Komponisten vorgetragen werden.

Mit diesen Lesungen möchte Iris Berben die Menschen aufrütteln und das Bewusstsein gegenüber der Vergangenheit und für ein verantwortungsvolles und demokratisches Denken in der heutigen Zeit schärfen: Iris Berben: “Warum macht man einen solchen Abend? Will man sich nur erinnern? Natürlich, das möchte man auch, aber es geht ebenso darum, festzustellen, dass auch wir in einer Zeit leben, in der Diskussionen von Überfremdung von “nicht-deutsch-genug-sein” geführt werden…So ist diese Lesung ein aktueller Beitrag, unser heutiges Leben wahrzunehmen, aufzuzeigen, wie Dinge be- und verurteilt werden. Der Abend ist Erinnerung und Mahnung zugleich”

(Quelle: Gespräch mit Iris Berben aus Programmheft “Verbrannte Bücher -Verfemte Musik”, (c) Carpe Artem)

Bevor Iris Berben jedoch mit ihrem Engagement offiziell in Erscheinung trat, beschäftigte sie sich selbst privat bereits schon mehrere Jahrzehnte mit diesem Thema und hielt Lesungen in Jüdischen Gemeinden ab.

Auch engagiert sich Berben seit seiner Gründung im Jahr 2000 für den Verein “Gesicht zeigen!” für ein weltoffenes Deutschland:

“Gesicht Zeigen!  ermutigt Menschen, aktiv zu werden gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt. Der Verein agiert bundesweit. Er greift in die aktuelle politische Debatte ein und bezieht öffentlich Stellung.” (Quelle: www.gesichtzeigen.de)

Iris Berben engagiert sich zudem seit mehr als einem Jahrzehnt für die Hebräische Universität in Jerusalem. Insbesondere engagiert sie sich dort für den Bereich “Hirnforschung”
Näheres unter: http://icnc.huji.ac.il/  

Des weiteren ist Berben Botschafterin für “den Raum der Namen” im Holocaust Denkmal:
http://www.holocaust-denkmal-berlin.de/index.php?id=raumdernamen

Iris Berben unterstützt zudem den Deutschen Bibliothekenverband als Aktionspartnerin:
http://www.treffpunkt-bibliothek.de/prominente_fuer_bibliotheken/

 

 

Die Textrechte liegen bei Gina und der Seite: ” Iris Berben Fans”!

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